Trigger

Wenn alte Erfahrungen heute noch in Deinem Körper nachhallen

Trigger – ein scheinbar harmloses Wort, das oft in alltäglichen Gesprächen auftaucht, aber was steckt wirklich dahinter, und warum kann es so überwältigend sein? Wenn wir von Triggern sprechen, geht es um Reize, die uns an frühere schmerzhafte Erfahrungen oder Gefühle erinnern. Diese Reize können ganz unterschiedlich sein, wie z. B. ein Lied, ein Geruch oder ein Bild. Sie wirken wie unsichtbare Fäden, die uns mit intensiven Gefühlen verbinden und uns ganz unerwartet aus der Bahn werfen.

Wie fühlt es sich an?

Ein Trigger ist wie ein innerer Feueralarm.
Etwas in Dir schlägt plötzlich Alarm, obwohl im Außen scheinbar nichts Dramatisches passiert ist.

Ein Tonfall, ein Satz, eine Geste … und Dein System reagiert. Dein Körper erinnert sich an etwas, das früher einmal bedrohlich war, auch wenn Dein Kopf weiß, dass Du heute in Sicherheit bist, Dein inneres Warnsystem springt trotzdem an. Hier sind einige Anzeichen für einen Trigger:

  • Herzklopfen: Dein Herz schlägt schneller als gewöhnlich, ein Zeichen, dass Dein Körper in Alarmbereitschaft ist.
  • Ein enges Gefühl in der Brust: Du fühlst Druck und Enge, Dein Atem ist flach, Du hast einen Kloß im Hals.
  • Emotionale Überwältigung: Du fühlst Dich traurig, wütend oder ängstlich, ohne ersichtlichen Grund.
  • Fluchtreaktion: Du hast das Bedürfnis, Dich zurückzuziehen oder zu fliehen, um dem unangenehmen Gefühl zu entkommen.

Diese Reaktionen kommen nicht aus dem Verstand, sie entstehen tief in Deinem Nervensystem. Dort sind Erfahrungen gespeichert, die nie wirklich gefühlt oder verarbeitet werden konnten, doch Dein Körper erinnert sich daran.

Das kann verwirrend und verunsichernd sein.
Vor allem dann, wenn Du Dir selbst nicht erklären kannst, warum Du gerade so intensiv reagierst. Vielleicht beginnst Du, an Dir zu zweifeln und Du fragst Dich, ob Du „zu empfindlich“ bist. Dein System zeigt Dir, dass es in Dir etwas gibt, das gesehen und verstanden werden möchte, ein stiller Ruf, dass etwas in Dir noch Schutz, Halt und Zuwendung braucht.

In meiner Arbeit begleite ich Menschen genau in solchen Momenten. Du musst Deine Trigger nicht alleine „in den Griff kriegen“. Du darfst lernen, sie als Signale zu verstehen und Dir selbst mit mehr Mitgefühl begegnen.

Wenn Du Dich darin wiedererkennst, dann melde Dich gerne bei mir und buche ein kostenfreies Erstgespräch.