Ein anderer Blick auf den Jahreswechsel

Das neue Jahr beginnt ohne Vorsätze

Der Jahreswechsel ist für viele Menschen mit guten Vorsätzen verbunden. Sie nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen oder weniger zu arbeiten. Andere möchten mit dem Rauchen aufhören oder keinen Alkohol mehr trinken. Alte Gewohnheiten sollen beendet werden, die ihnen schon lange nicht gut getan haben.

Der Moment zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren wird es ruhiger, Termine fallen weg, der Alltag verliert an Tempo. In dieser Zeit richtet sich der Blick auf das vergangene Jahr und auf das, was innerlich nachwirkt. Gedanken über das eigene Leben, über Beziehungen und über sich selbst nehmen mehr Raum ein.

Der Wunsch, etwas anders zu machen

Aus diesem Rückblick entsteht der Wunsch, dass es so nicht weitergehen soll. Dinge, die lange ausgehalten wurden, rücken stärker in den Fokus. Situationen, in denen eigene Grenzen überschritten wurden, werden klarer. Der Gedanke entsteht, dass sich etwas verändern muss, damit sich das neue Jahr nicht genauso anfühlt wie das letzte.

Alte Muster melden sich

Alte Muster zeigen sich darin, dass Du Dich selbst stark unter Druck setzt. Dein Blick richtet sich darauf, was noch erledigt werden muss und wo Du Dich zusammennehmen sollst. Du gönnst Dir kaum Ruhe, eigene Bedürfnisse rücken in den Hintergrund. Stattdessen hältst Du Dinge aus, die Dir nicht gut tun und übernimmst Verantwortung, obwohl sie nicht bei Dir liegt.

Raum statt neuer Anforderungen

Ohne Vorsätze ins neue Jahr zu starten bedeutet, Dir keinen zusätzlichen Druck zu machen. Du setzt Dich nicht unter die Erwartung, jetzt festlegen zu müssen, was sich ändern soll oder wie Dein Leben aussehen soll. Wenn dieser Anspruch wegfällt, entsteht Entlastung. Daraus kann sich ein anderer Umgang mit Dir selbst entwickeln.

In meiner Praxis in Gschwend begleite ich Menschen mit Bindungstrauma sowie Erfahrungen in narzisstischen und toxischen Beziehungen.
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