Worüber Du nicht sprichst
Du denkst an den Tod und plötzlich zieht sich alles in Dir zusammen. Nachts, kurz vor dem Einschlafen oder mitten am Tag, ohne jeden Anlass und ohne Vorwarnung. Dein Herz schlägt schneller, Dein Körper wird unruhig und Deine Gedanken kreisen nur noch um diese eine Angst. Es fühlt sich an, als würde Dir der Boden unter den Füßen weggezogen werden.
Hinter dieser Angst steckt selten nur der Gedanke an das Sterben. Dahinter liegt etwas Tieferes. Da ist die Angst, die Kontrolle zu verlieren und ausgeliefert zu sein. Die Angst, dass das Leben zu schnell vergeht oder dass Dir etwas genommen wird, bevor Du überhaupt richtig ankommen konntest.
Gerade dann, wenn Du in Deinem Leben Schweres erlebt hast, kann sich diese Angst besonders stark zeigen. Wenn Du früh mit Unsicherheit leben musstest, Dich angepasst hast oder ständig wachsam warst, bleibt diese Anspannung nicht nur in Deinen Gedanken, sondern auch im Körper, selbst dann, wenn die belastende Zeit längst vorbei ist. Genau das kann dazu führen, dass schon der Gedanke daran, sterben zu müssen oder einen geliebten Menschen zu verlieren, in Dir starke Angst auslöst.
Das Schweigen darüber
Der Tod in unserer Gesellschaft ist meist ein Tabuthema. Man spricht nicht darüber, deshalb behältst Du Deine Angst vor dem Sterben für Dich. Du willst niemanden belasten und hast Sorge, nicht verstanden zu werden, wodurch alles noch schwerer wird. So bleibst Du mit Deinen Gedanken allein und das macht einsam. Du willst das alles nicht haben und versuchst, sie wegzuschieben, doch sie kommen wieder und lassen Dich einfach nicht los.
Behutsam, in Deinem Tempo
In meiner Begleitung darf genau das da sein, ohne Druck und ohne Bewertung. Es geht nicht darum, etwas wegzumachen, sondern erst einmal zu verstehen, was in Dir so viel Angst auslöst. Ich begleite Dich traumasensibel im Umgang mit Ängsten und belastenden Erfahrungen. Vereinbare Dein kostenfreies Erstgespräch.